100 Tage bei Stutz Medien
Wir nehmen euch mit auf die Reise durch unser erstes Halbjahr als Mediamatiker:innen in Ausbildung, erzählen euch von unseren ersten Highlights, Lernkurven und dem Spass an der digitalen Welt.
Was haben wir alles gelernt?
Wir haben das Gefühl, dass wir schon in diesem Halbjahr unfassbar viel gelernt haben. Selbst in einer Firma dabei zu sein, ist unglaublich interessant. Man trifft neue Leute, bekommt neue Eindrücke und lernt, wie ein Unternehmen aufgebaut ist. Uns wurde gezeigt, wie Kameras, Blitze, Dauerlichter und weiteres Equipment zusammenarbeiten, funktionieren und wie man sie richtig anwendet. Wir haben gelernt, wie man einen Redaktionsplan aufstellt, Skripte und Drehbücher schreibt und natürlich auch, wie man Bilder, Videos und Animationen produziert.
Was gefällt uns besonders?
Laura: Am besten gefällt es mir, bei Drehs und Fotoshootings dabei zu sein und danach die Videos oder Bilder zu bearbeiten. Es ist ein tolles Gefühl, ein Video anzuschauen und zu wissen: „Das habe ich selber produziert – von der Idee bis zum Export.“ Man kann stolz darauf sein, wenn man auf Instagram ein Bild oder Video sieht, das man mit viel Mühe gemacht hat.
Ogi: Ich liebe es, kreative und lustige Ideen als Videos umzusetzen und diese zu bearbeiten. Wenn man sie dann auf Social Media sieht, fühlt man sich stolz.


Schwierigkeiten und Herausforderungen
Ogi: Wir hatten einmal zwei Tage am Stück Videodrehs mit einem ziemlich straffen Zeitplan, was teilweise etwas stressig war. Danach waren wir eine Zeit lang nur mit der Bearbeitung dieser Videos beschäftigt, was nicht sehr abwechslungsreich war. Mit der Zeit wurde es ein wenig eintönig. Schlussendlich war es aber gleichzeitig motivierend. Ich persönlich kann schneller arbeiten, je mehr ich zu tun habe. Ich empfand es also nicht als besonders schlimm, viele Aufträge zur gleichen Zeit zu erledigen.
Laura: Ich habe manchmal das Problem, dass ich keine interessanten oder lustigen Video-Ideen habe. Ich habe dann das Gefühl, dass ich eine Art Blockade im Kopf habe. Mir hilft es dann immer, den Ort zu wechseln oder das Ganze aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um ein wenig Abwechslung hineinzubringen.
Unsere Lieblingsprojekte
Laura: Am meisten Spass haben mir die Videos der Advents-Challenge bereitet. Das war eines der ersten Projekte, das wir komplett als Lernende umgesetzt haben. Das heisst, wir haben das Ganze von vorne bis hinten geplant, durchgeführt und danach auch geschnitten. Ich finde es toll, dass wir schon so früh in der Lehre so viel Verantwortung übernehmen dürfen. Es war sehr interessant, da ich beim Dreh zum ersten Mal die Regie übernehmen durfte. Bei diesem Projekt hatte ich auch das erste Mal die Möglichkeit, zu animieren. Anfangs waren all diese verschiedenen Funktionen sehr überfordernd. Sobald man jedoch das Grundprinzip verstanden hat, ist es gar nicht so schwierig, wie es vielleicht aussehen mag. Animieren gehört nun zu einer meiner Lieblingstätigkeiten.
Ogi: Auch mein persönliches Highlight war die Advents-Challenge, da wir sehr viele Freiheiten hatten. Von dem ersten Drehbuch bis hin zum finalen Schnitt lag alles in unserer Hand. So weiss man nämlich schon beim Filmen, wie man es später schneiden möchte. Es macht immer Spass, mit den Leuten zu drehen, da immer lustige Momente entstehen.
Auch sehr hoch auf der Liste steht für mich das Reel für eine freie Lehrstelle als Polygraf:in. Mir gefällt es sehr, dass wir auch bei diesem Projekt alles selbst übernehmen durften. Damals hatte ich jedoch noch weniger Erfahrung als heute, weshalb ich manche Dinge anders machen würde. Beispielsweise würde ich im Schnitt eine Schablone verwenden, die anzeigt, wo die Caption, der Like-Button etc. auf Instagram angezeigt werden.

Fazit
Vielen Dank für dieses Halbjahr! Es war interessant, bereichernd, inspirierend, faszinierend und einfach nur toll.
Wir freuen uns auf unsere weitere Ausbildung!